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| Saison 2026/27 | Bundesliga Grunddurchgang | 6. Runde |
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Stadion: Generali-Arena (Franz-Horr Stadion)
Wien 13. September 2026 14:30 Uhr Schiedsrichter: Christian-Petru Ciochirca Zuschauer: 11.982 |
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Spielbericht: von www.fk-austria.at
2:1 – Austria drehte packendes Spiel gegen Lustenau!
Endlich ist er da, der erste Heimsieg in der ADMIRAL Bundesliga. Die Austria aus Wien besiegte den Namensvetter aus Lustenau mit 2:1. Dominik Weixelbraun brachte die Gäste kurz nach der Pause in Führung, die Veilchen erholten sich aber schnell von dem Schock. Die beiden Joker Julian Hettwer sowie Kelvin Boateng mit einem akrobatischen Volley in der Nachspielzeit drehten die Partie verdient zugunsten der Hausherren.
Fast 12.000 Fans in der Generali-Arena durften Neuzugang Valentino Müller mit der Nummer fünf in der Startelf begrüßen. Der in Lustenau geborene Mittelfeld-Akteur begann im zentralen Mittelfeld an der Seite von Philipp Maybach. Samuel Sahin-Radlinger kehrte ins Tor zurück, im Angriff begann Vasilije Markovic anstelle von Hasan Deshishku.
Austria Lustenau, in der Tabelle der ADMIRAL Bundesliga nach der fünften Runde auf dem 7. Rang, musste in der Vorwoche eine empfindliche 0:4-Heimschlappe gegen die WSG Tirol einstecken. Im UNIQA ÖFB Cup konnte das Spiel gegen Lafnitz nach einem zwischenzeitlichen Rückstand gedreht werden und am Ende mit 6:2 gewonnen werden. Trainer Markus Mader nahm im Vergleich zum Bundesliga-Spiel nur zwei Änderungen vor: Domenik Schierl begann im Tor anstelle von Phillip Böhm, Anilson ersetzte Fabian Gmeiner in der Viererkette.
Torlose erste Hälfte trotz violettem Chancenplus
Die Austria aus Wien begann spielbestimmend, einen ersten Stanglpass von Daniel Nnodim verfehlten Johannes Eggestein und Vasilije Markovic nur knapp (2.). Nach einer Ecke von Taeseok Lee stieg Johannes Handl am höchsten, der Ball strich an der Stange vorbei (5.). Ein spektakulärer Volley von Kapitän Manfred Fischer nach Flanke von Lee verfehlte sein Ziel (12.). Wieder kam nach einer Ecke Handl zum Kopfball, dessen Vorlage Eggestein aber leider nicht nutzen konnte (14.). Einen blitzsauberen Konter, eingeleitet von Handl über Eggestein und Markovi?, schloss Fischer mit einem Schuss ins Außennetz ab - tolle Aktion (25.).
Die Defensive rund um Aleksandar Dragovic ließ bis dahin wenig zu, die Veilchen hatten das Spiel gut im Griff. Mit einem Schuss von Antonio Verinac in der 37. Minute hatte Samuel Sahin-Radlinger keine Mühe. Daniel Nnodim musste kurz vor der Pause mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden, Kang Hee Lee kam ins Spiel und nahm den Platz von Reinhold Ranftl in der Innenverteidigung ein, der eine Position nach vorne rückte. Lustenau kam in der Phase kurz auf, Sahin-Radlinger verhinderte gegen Dominik Weixelbraun gleich zweimal einen Rückstand (41., 42.).
In der Schlussphase der ersten Hälfte drückten die Violetten noch einmal auf den Führungstreffer. Ein Schuss von Eggestein wurde zur Ecke geblockt, ein weiterer Abschluss des Deutschen senkte sich über Torhüter Schierl und ging schließlich an die Stange (43., 45.+1). Ein schön herausgespieltes Tor von Kang Hee Lee zählte leider aufgrund einer Abseitsstellung in der Entstehung nicht, so ging es mit 0:0 in die Pause.
Lustenau ging in Führung, doch Helm wechselte die Siegtorschützen ein
Zur Pause brachte Stephan Helm Sanel Šaljic für Philipp Maybach ins Spiel, die Hausherren wurden damit noch offensiver. Jubeln durften allerdings die doch recht zahlreich angereisten Fans aus Vorarlberg. Dominik Weixelbraun traf nach Vorlage des eben eingewechselten Sacha Delaye zum 0:1 (47.).
Die Wiener blieben dran, ein Abschluss von Dragovic fiel zu zentral aus. Ein Tritt von Emmanuel Chukwu in den Unterleib von Fischer im Strafraum in der Aktion zuvor blieb vom Schiedsrichterteam unbemerkt (51.). Nach einem Freistoß von Eggestein kam erneut Handl zum Kopfball, der Ball ging an die Latte (54.).
Vasilije Markovic machte in der 63. Minute für Julian Hettwer Platz. Lustenau traf durch Delaye die Stange, im Gegenzug fand ein Querpass von Fischer keinen Abnehmer (73.). Nur wenige Augenblicke später verhinderte ein Lustenauer Bein vor dem einschussbereiten Šaljic eine Topchance der Veilchen (75.). Eine Viertelstunde vor dem Ende ersetzte Kelvin Boateng den fleißigen Valentino Müller.
Lustenau erzielte durch Precious Benjamin einen weiteren Treffer, der aber aufgrund einer klaren Abseitsstellung nicht zählte. Dann durften die Veilchen endlich über den ersten Heimtreffer in der laufenden Bundesligasaison jubeln. Julian Hettwer drückte den Ball nach perfektem Zuspiel von Kelvin Boateng über die Linie (81.).
Die Wiener Austria hatte noch nicht genug und drückte weiter auf den Siegestreffer. In der 92. Minute war es soweit, die Generali-Arena stand Kopf. Ein Kopfball von Kang Hee Lee donnerte an die Latte, den Abpraller nahm Boateng volley quer in der Luft liegend - 2:1 für die Hausherren.
Die Austria belohnte sich am Ende für einen enormen Kraftakt und große Moral. Trotz des unglücklichen Rückstands und zahlreicher vergebener Möglichkeiten steckten die Veilchen nie auf. Dank eines guten Händchens von Trainer Stephan Helm, dessen Einwechselspieler direkt an beiden Toren beteiligt waren, blieben die verdienten ersten drei Heimpunkte der laufenden Meisterschaft am Verteilerkreis.
Austria Wien - Austria Lustenau 2:1 (0:0)
Austria: Sahin-Radlinger; Ranftl, Dragovic, Handl; Nnodim (41. Kang Hee Lee), Müller (78. Boateng), Maybach (46. Šaljic), Taeseok Lee; Fischer, Eggestein, Markovic (63. Hettwer)
Trainer: Stephan Helm
Lustenau: Schierl; Anilson, Chukwu (70. Maak), Pertlwieser, Soares; Kacuri, Diarra, Afrifa; Weixelbraun (70. Benjamin), Verinac (81. Jastremski), Gashi (46. Delaye)
Trainer: Markus Mader
Tore: Hettwer (81.), Boateng (90+2.); Weixelbraun (47.)
Gelbe Karte: Pertlwieser (86.)
Generali-Arena, 11.982 Fans, Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca |
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