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„Es wird sich zeigen, ob es Sinn macht…“FRISCHER WIND / Der Ex-Nationalspieler
Manfred Schmid spricht über die Ziele bei Mönchhof, Frank Stronach und
seine Laufbahn als Trainer.
Neue BVZ: Wie kam es überhaupt zu diesem sensationellen
Transfer? Sie hatten ja auch noch Angebote aus der Red Zac Ersten Liga.
Schmid: In erster Linie war ich im Urlaub und habe gar nicht
mehr damit gerechnet, noch weiter Fußball zu spielen. Ich bin ja jetzt als
Trainer in der Stronach-Akademie tätig. Der Hafner Pauli, den ich von
Interwetten kenne, hat sich dann bei mir gemeldet. Ich hatte gleich das
Gefühl, dass der Verein sehr um mich bemüht war und großes Interesse
gezeigt hat. Ich musste mich einfach entscheiden, ob ich weiter
professionell Fußball spiele, oder die Trainerlaufbahn einschlage.
Neue BVZ: Haben Sie Mönchhof davor gekannt?
Schmid:
Natürlich, ist ja eine gute Weingegend hier… Außerdem ist mir bekannt,
dass die Leute im Burgenland sehr fußballbegeistert sind.
Neue BVZ: Was sind Ihre Ziele beim neuen Verein?
Schmid: Ich habe mich schon im Internet ein bißchen erkundigt,
und habe gesehen, dass Mönchhof zu viele Gegentore kassiert hat. Ich will
hinten einmal sicher stehen und weniger Tore kassieren. Weiters will ich
natürlich die Spieler alle gut und genau kennenlernen. Ich habe im
Training schon gesehen, dass ein entsprechendes Potential vorhanden ist.
Man muss auch sehen, wie hoch die Ambitionen sind. Ich bin jetzt einmal
für ein Jahr hier. Dann wird sich zeigen, ob es Sinn macht. Ich will
weder, dass Mönchhof, noch ich zu Schaden kommen.
Neue BVZ: Sie sind auch der verlängerte Arm von Trainer Göltl
auf dem Spielfeld. Wie werden Sie sich einbringen?
Schmid: Ich
bin überzeugt davon, mit dem Trainer gut zusammenzuarbeiten. Ich hoffe
auch, dass ich mit meiner Erfahrung dem Verein weiterhelfen kann.
Neue BVZ: Themenwechsel. Sie sind auch in der Stronach-Akademie
tätig. Was sind dort Ihre Aufgaben?
Schmid: Ich bin als Trainer
der U15 tätig und hoffe, mich immer weiter hinauf arbeiten zu können und
früher oder später auch Profitrainer zu werden – vielleicht ja auch bei
der Austria. Ganz unten wollte ich nicht beginnen, und ich glaube, dass
ich sehr gute Möglichkeiten habe.
Neue BVZ: Was halten Sie eigentlich von Frank Stronach?
Schmid: Ich habe schon immer eine gute und positive Meinung über
ihn gehabt. Er ist in der Arbeit extrem erfolgreich und will das auch im
Sport sein. Ich verstehe nicht, dass ein Mann, der viel Geld in den
Fußball steckt, so sehr kritisiert wird. Wenn bei der Austria Ruhe
einkehrt und man dem Trainer Zeit gibt, bin ich sicher, dass die Austria
auch international eine gute Rolle spielen kann.
OTTO ROSENAUER
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