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Betreuerübersicht | Hermann Stessl
     

Hermann Stessl

   
 
 
Geburtsdatum   Homepage
03.09.1940   http://stessl.nwy.at/
     
Geburtsort   Nationalität
Graz   Österreich
     
Beschreibung    
Stessl erlebte seinen Höhepunkt als Trainer im Jahre 1978 - als Trainer der Wiener Austria. Damals fĂŒhrte er die Veilchen ins Europacupfinale der Cupsieger. Das Endspiel gegen Anderlecht im Pariser Prinzenparkstadion verlor mit 0:4. Zudem zog er mit den Violetten auch einmal ins Meistercup-Semifinale ein.

Eigentlich war Hermann Stessl als Trainer ein unbeschriebenes Blatt vor seinem Wechsel 1977 zur Austria. Ein gemeinsames Trainingslager der Austria und des GAK (wo er Trainer war) warf Stessl ĂŒber nacht ins große GeschĂ€ft. Karl Stotz verließ aus beruflicher Überlastung die Austria und schlug den Steirer Stessl als Nachfolger vor.

Hermann Stessl bekam erstmals nur einen Halbjahresvertrag, er schaffte es mit der Austria bis ins Europacupfinale. Ein Jahr spÀter reichte es "nur" zum Semifinale, Stessl wurde 1979 durch Erich Hof ersetzt. Erstmals wurde ein Austria-Trainer nicht weiterverpflichtet der zweimal nacheinander Meister wurde. Der Sportliche Leiter Dr. Erik Geutner wollte den Vertrag mit Hermann Stessl nicht verlÀngern.

Seine "Wanderjahren" fĂŒhrten ihn als Trainer zu AEK Athen, dem FC Porto, Boavista Porto, Guimareas, Santander und dem FC ZĂŒrich. Dazwischen kehrte er 1985 nochmals auf die Austria Betreuerbank zurĂŒck.

Vor seinem dritten Trainergastspiel bei Austria im Sommer 1992 war Stessl beim Kremser SC unter Vertrag. Der Steirer erhielt bei der Wiener Austria im Sommer 1992 einen Einjahres-Vertrag. Sein Vertrag wurde schon Wochen vor Saisonende nicht verlĂ€ngert. Zu groß schien der RĂŒckstand auf Salzburg, um doch noch das Saisonziel Meistertitel zu erreichen. Als Nachfolger wurde Ex-Teamchef Hickersberger prĂ€sentiert. Kaum war Stessls Ende bekannt, eilte die Austria von Sieg zu Sieg. Der RĂŒckstand auf die Salzburger Austria schrumpfte mit jeder Runde. Mit einem 4:0 im letzten Spiel gegen Rapid entrissen Wohlfahrt, Stöger, Ivanauskas und Co im letzten Moment Salzburg den Meisterteller.

Nur die bessere Tordifferenz entschied zugunsten der Wiener Austria, obwohl Salzburg mehr Punkte machte. Die Punkteteilung im Winter machte es möglich. Stessl sicherte Austria das vierte Titel-Triple und den 21. Meistertitel insgesamt.

Vier Mal holte Hermann Stessl den Meistertitel nach Favoriten, ebenso oft musste er den Verein auch wieder verlassen.

Als Spieler war Hermann Stessl 18 Jahre lang fĂŒr den GAK (1952 - 1970) aktiv. Nach dem GAK kickte Stessl noch beim FC Dornbirn und Leibnitz.

Seine Karriere als Fußball-Trainer:
Juniorentrainer S.V. Leibnitz (1969-70), Spielertrainer S.v. Wolfsberg (1970-72), S.V. Kapfenberg (1972-73), GAK (1973-77), Austria Wien (1977-79), AEK Athen (1979-80), FC Porto (1980-82), Boavista-Porto (1982-83), Guimaraes (1983-84), Sturm Graz (Sept. 1984 – Juni 1985), Austria Wien (1985-86), FC ZĂŒrich (1986-87), Racing Santander (1988), Kremser SC (1992), Austria Wien (1992-93), Austria Salzburg (1995-96)

Bei Austria Wien
Von Bis Funktion
19771979Trainer
19851986Trainer
1992/931992/93Trainer

 
 
 
Letztes Update am: 21.01.2017
 
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